Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz hat sich stets für eine nachhaltige und faire Kulturfinanzierung in unserer Region engagiert. Sie hat die Regierungsräte beider Basel im 2017 nach dem im Rahmen der Universitäts-Einigung präsentierten Entscheid des Kantons Basel-Landschaft, die Kulturvertragspauschale zu halbieren, aufgefordert, gemeinsam ein nachhaltiges, faires und tragfähiges Finanzierungsmodell zu erarbeiten. Sie begrüsst deswegen die von beiden Regierungen Basel-Stadt und Basel-Landschaft definierten Eckwerte für den neuen Kulturvertrag und die Kulturpartnerschaft ab 2022 und ist erfreut, dass die Regierungen endlich gemeinsam eine Lösung gefunden haben.

Die Starke Region setzt sich seit mehreren Jahren mit Überzeugung für eine starke Universität Basel ein. In diesem Zusammenhang sind wir erfreut über den Entscheid, die Universität Basel mit einem Standort auf dem Dreispitz in Münchenstein im Kanton Basel-Landschaft definitiv zu verankern und auf diese Weise die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Trägerkantonen der Universität weiter zu stärken.

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz steht hinter der heutigen Einigung über das neue Finanzierungsmodell der Universität Basel und ist überzeugt, dass mit dieser Einigung die bikantonale Trägerschaft der Universität gestärkt wird. Seit 2007 wird die Universität von den beiden Basel getragen. Wir sind erfreut, dass zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des Staatsvertrags ein neues Kapitel der Geschichte der Partnerschaft und der Universität beginnt und eine langfristig tragfähige Lösung, welche die unterschiedliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auf beide Seiten hin berücksichtigt, gefunden wurde.

Dank dieser Entscheide der Regierungen der beiden Basel bekommen Universität und Kultur endlich Klarheit, Ruhe und Stabilität. Die Starke Region ruft nun die Mitglieder des Landrats und des Grossen Rats auf, die ihnen von den beiden Regierungen unterbreiteten Vorlagen zu unterstützen, damit die in der Schweiz einmalige Universitäts-Partnerschaft in einer für beide Kantone tragbaren Weise langfristig gesichert werden kann.

Für Auskünfte: Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80