Die Bevölkerung beider Basel hat offenbar verstanden, dass wir von der regionalen Zusammenarbeit über Kantonsgrenzen
hinweg auch im Gesundheitsbereich profitieren, und hat deshalb der Realisierung einer Gesundheitsregion zugestimmt.

Bedauerlicherweise hat der Kanton Basel-Stadt jedoch die Fusion der universitären Spitäler, so wie sie seit 20 Jahren von der Starken Region gefordert wird, abgelehnt. Es scheint, als hätten die teilweise intensiv geschürten Ressentiments gegenüber dem Nachbarkanton einmal mehr die sachliche Diskussion überlagert. Hier sind nun diejenigen konstruktiven Kräfte in beiden Basel gefragt, die für regionale Zusammenarbeit einstehen.

Dieser bedauerliche Volksentscheid darf nicht dazu führen, die Spitzenmedizin und die damit verbundenen Behandlungsmöglichkeiten in Basel aufzugeben. Es gilt nun im Interesse der Patienten, der medizinischen Fakultät und der für die Life-Science-Industrie wichtigen klinischen Forschung eine sorgfältige Situationsanalyse durchzuführen. Darauf basierend muss eine neue der Partnerschaft und damit dem Volkswillen besser entsprechende Lösung erarbeitet werden.