Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz begrüsst Verabschiedung des Kulturvertrages – weitere Schritte müssen folgen

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Die Starke Region hat sich stets für eine nachhaltige und faire Kulturfinanzierung in unserer Region engagiert. Der am Mittwoch und Donnerstag von den beiden Kantonsparlamenten verabschiedete Kulturvertrag stellt einen wichtigen Schritt in diese Richtung dar. Weitere Schritte, namentlich durch die Prüfung einer gemeinsamen Theaterträgerschaft, müssen folgen.

Ein vielfältiges, lebendiges und qualitativ hochstehendes regionales Kulturangebot ist kein «Nice to Have», sondern trägt entscheidend zur hohen Standortattraktivität unserer Region bei. Die Kantonsgrenzen spielen dabei keine Rolle. Es profitieren davon nicht nur beide Basel, sondern auch die Kantone Aargau und Solothurn. Die Vereinigung für eine Starke Region hat die Regierungen beider Basel mehrfach aufgefordert, gemeinsam ein nachhaltiges, faires und tragfähiges Finanzierungsmodell zu erarbeiten, das sowohl die Besucherstatistiken als auch den Standortvorteil des Kantons Basel-Stadt angemessen berücksichtigt. Die nun vorgelegte Lösung stellt die Kulturpartnerschaft auf eine solide Grundlage, auch wenn damit keine Finanzierung erfolgt, welche der Herkunft des Publikums angemessen entspricht. Immerhin wurde der Kulturvertrag, wie von unserer Vereinigung angeregt, so angepasst, dass die finanzielle Abgeltung des Kantons Basel-Landschaft künftig alle vier Jahre überprüft wird. Langfristig gilt es, mutigere Schritte zu unternehmen, um die Zukunft der Region erfolgreich zu gestalten.

Angesichts der Bedeutung der Kultureinrichtungen für die ganze Region verlangt die Vereinigung für eine Starke Region von den Behörden beider Basel in den partnerschaftlichen Verträgen nicht nur ein klares Bekenntnis zu gemeinsamen zukunftsgerichteten Lösungen, sondern auch die unmissverständliche Absicht zu verankern, das Engagement beim Theater aufgrund seiner überregionalen Bedeutung bis hin zu einer gemeinsamen Trägerschaft auszubauen. Dies wäre zweifellos ein Signal an die Adresse der Kantone Aargau und Solothurn, die ja ebenfalls von den kulturellen Einrichtungen der Stadt profitieren.

Für Auskünfte: Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80

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