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27 Jun
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Starke Region enttäuscht über Halbierung der Kulturvertragspauschale

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz ist enttäuscht über den gestern im Rahmen der Universitäts-Einigung präsentierten Entscheid des Kantons Basel-Landschaft, die Kulturvertragspauschale zu halbieren. Ein attraktives und qualitativ hochstehendes Kulturangebot stellt einen wichtigen Standortfaktor dar. Ein solches Angebot kann nachhaltig nur unter Einbezug der gesamten Region finanziert werden. Dies wiederspiegelt sich auch in den Besucherstatistiken, welche aufzeigen, dass das reichhaltige Kulturangebot von Besuchern aus der ganzen Region genutzt wird. Eine nachhaltige Finanzierung setzt eine angemessene Beteiligung der Kantone in der Region unter Berücksichtigung des Standortvorteils voraus. Andere Regionen in der Schweiz machen vor, wie ein faires Finanzierungsmodell ausgestaltet werden kann. Vor diesem Hintergrund stellt der heute präsentierte Entscheid einen Rückschritt in der regionalen Kulturpolitik dar.

Die Starke Region wird sich für eine nachhaltige und faire Kulturfinanzierung in unserer Region engagieren. Die Regierungsräte der beiden Basel sind aufgefordert, gemeinsam ein nachhaltiges, faires und tragfähiges Finanzierungsmodell zu erarbeiten, welches sowohl die Besucherstatistiken als auch den Standortvorteil des Kantons Basel-Stadt angemessen berücksichtigt.

Medienmitteilung Starke Region Halbierung Kulturvertragspauschale

Für Auskünfte:

Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin, 079 702 86 64

Luca Urgese, Vize-Präsident, 079 384 07 07

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26 Jun
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Bekenntnis zu nachhaltiger Universitäts-Partnerschaft stärkt unsere Region

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz ist erfreut über die von den Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt heute bekanntgegebene Einigung zum Leistungsauftrag 2018-2021 für die Universität Basel. In einem schwierigen Umfeld, in dem die öffentlichen Finanzen unter Druck stehen, haben beide Seiten konstruktiv verhandelt und die nötige Kompromissbereitschaft gezeigt.

Die Einigung über die Trägerbeiträge 2018-2021, den Sparbeitrag der Universität und die Governance einschliesslich der künftigen Besetzung des Präsidiums des Universitätsrats bildet eine gute Grundlage, um die gemeinsame Universität in eine nachhaltige Zukunft zu führen. Auf dieser Basis können die langfristigen Themen wie die strategische Ausrichtung der Universität, die Immobilienstrategie und das künftige Finanzierungsmodell sorgfältig erarbeitet werden. Die heutige Einigung mit dem klaren Bekenntnis der beiden Kantone zur Weiterführung und Intensivierung der Universitäts-Partnerschaft schafft die wichtige Planungssicherheit für die Universität. Auch stärkt sie unsere Region Nordwestschweiz, die von der Wertschöpfung und der kulturellen Ausstrahlung der Universität Basel enorm profitiert.

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz steht hinter der heutigen Einigung. Sie ermutigt die beiden Kantonsregierungen, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und ruft die Mitglieder des Landrats und des Grossen Rats auf, die ihnen von den beiden Regierungen unterbreitete Vorlage zu unterstützen, damit die in der Schweiz einmalige Universitäts-Partnerschaft in einer für beide Kantone tragbaren Weise langfristig gesichert werden kann.

Für Auskünfte:

Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin, 079 702 86 64

Marc Schinzel, Vorstandsmitglied, 079 752 17 18

Medienmitteilung Starke Region Einigung Leistungsauftrag 2018-21 Universität Basel

Foto von Juri Junkov

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20 Jun
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Moutier ist überall

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz begrüsst den historischen Entscheid von Moutier zum Kantonswechsel. Dieser bewirkt nicht nur eine Änderung der Kantonsgrenzen von Bern und Jura, sondern bedeutet eine Initialzündung, die vor 200 Jahren festgelegten und inzwischen veralteten internen Strukturen der Eidgenossenschaft mit ihren geografisch willkürlichen Grenzen zu überdenken. Viele überforderte Gemeinden könnten ihre Situation verbessern, wenn sie den Kanton wechseln oder über Kantonsgrenzen hinweg fusionieren würden, so wie dies die Vereinigung seit Jahren fordert. Handlungsbedarf ist unbestritten. Die für Moutier vorgeschlagene Lösung könnte einen generellen Weg zum Kantonswechsel und zur Fusion von Gemeinden über die Kantonsgrenzen hinweg aufzeigen. Es ist zu hoffen, dass es wenigstens bei den Gemeinden gelingt, die eingerosteten Strukturen der Eidgenossenschaft zu lockern. Was in Moutier möglich ist, muss überall möglich sein.

Medienmitteilung Starke Region Kantonswechsel Moutier

Für Auskünfte:

Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin, 079 702 86 64

Hans Rudolf Bachmann, Vorstandsmitglied, 079 958 15 08

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07 Jun
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Rücktritt der Präsidentin und Wahl eines neuen Präsidenten

Die 28. ordentliche Generalversammlung der Vereinigung für eine Starke RegionBasel/Nordwestschweiz und die Anerkennungspreisverleihung finden am 6. September 2017 in Basel statt. Die Einladungen sowie die Informationen zum diesjährigen Preisträger erhalten Sie rechtzeitig Ende Juli.

Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass die Präsidentin unserer Organisation, Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, ihr Amt per Datum der Generalversammlung zur Verfügung stellen wird. Nach ihrer Wahl zur Präsidentin der Handelskammer beider Basel möchte sie sich auf dieses zeitintensive Amt konzentrieren und das Präsidium der Starken Region nach 5 Jahren weitergeben.

Wir freuen uns sehr, dass wir in der Person von Reto Wolf eine ideale Nachfolge gefunden haben. Reto Wolf ist in Therwil wohnhaft und Mitglied der FDP. Er führt seit rund 6 Jahren die Geschicke einer mittelgrossen Gemeinde im Baselbiet als deren Gemeindepräsident. Reto Wolf hat langjährige Erfahrung in grenzüberschreitenden Projekten, einerseits als Gemeindevertreter, andererseits auch als Geschäftsführer eines mittelgrossen Pflegeheims. Der Vorstand wird Reto Wolf an der Generalversammlung vorstellen und ihn zur Wahl vorschlagen.

Für weitere Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin: 079 702 86 64

Reto Wolf: 079 331 57 80

Medienmitteilung Starke Region Wechsel des Präsidiums

Artikel bz Reto Wolf Starke Region 07062017

 

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22 Mai
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Stadtgespräch „Zu Tode sparen oder vergolden. Wie viel ist uns die Uni wert?“: Intensive Diskussion über Zukunft der Universität Basel

Bilder (c) Ben Koechlin – Das Regionaljournal Basel Baselland von SRF hat in Zusammenarbeit mit der Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz und der Volkshochschule beider Basel gestern Abend am 22. Mai das Stadtgespräch unter dem Titel „Zu Tode sparen oder vergolden. Wie viel ist uns die Uni wert?“ durchgeführt. Über 100 Personen fanden im Hotel Les Trois Rois in Basel Platz, um trotz sommerlichem Wetter der hitzigen Diskussion beizuwohnen.

Im ersten Teil legte die Rektorin der Universität Basel, Frau Prof. Dr. Andrea Schenker-Wicki einen Rückblick der Geschichte der Universität Basel dar. Sie unterstrich dabei, dass die Region seit der Gründung der Universität Basel über die Finanzierung und die Frage der Volluniversität kontrovers debattiere.

Nach den einleitenden Worten, begrüsste die Präsidentin der Starken Region, CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter die Anwesenden. Die vier engagierten Podiumsteilnehmende, die Rektorin der Universität Basel, Dr. Kuno Sommer, Verwaltungsratspräsident von Bachem und die beiden Kantonspolitiker Hanspeter Weibel aus Basel-Landschaft und Kaspar Sutter aus Basel-Stadt diskutierten nicht nur die in Fragestellung der gemeinsamen Trägerschaft einiger ExponentInnen aus dem Baselbiet. Vielmehr entstand eine konstruktive Debatte darüber, welchen Mehrwert die Universität der Region bringen würde, wie die Zusammenarbeit mit der Industrie aussehen sollte und welche Erneuerungen angebracht sind. SP-Grossrat Sutter hielt fest, dass Basel-Stadt einen finanziell grösseren Brocken zur Unifinanzierung beitrage, während SVP-Landrat Weibel auf die schwierige Finanzlage des Kantons Baselland aufmerksam machte. Unternehmer Sommer störte sich an dem kleinräumigen kantonalen Gärtlidenken und verwies mehrere Male auf die Wichtigkeit der Universität für die gesamte Region. In seinen flammenden Voten plädierte er für eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Universität. Die Rektorin Schenker-Wicki unterstrich ihre intensiven Bemühungen für eine zukunftsorientierte Universität.

Die Starke Region ist erfreut über das Interesse des Themas. Präsidentin Schneider-Schneiter: „Die Universität ist sowohl im Baselbiet wie auch in der Stadt gut in der Bevölkerung verankert. Dies hat nicht nur der heutige Abend gezeigt, sondern auch alle Abstimmungen – gerade im Baselbiet, bei denen sich die ländliche Bevölkerung immer für die Universität ausgesprochen hat.“  Vize-Präsident Luca Urgese ergänzt: „Die Universität ist ein wichtiger Standortfaktor für beide Kantone.“ Sarah Wyss, Vorstandsmitglied der Starken Region fügt hinzu: „Die schweizweit bi-kantonale Trägerschaft ist auch ein wichtiges Signal grossräumiger zu denken.“ Paul R. Hofer, FDP-Landrat BL und Vorstandsmitglied der Starken Region ist überzeugt, dass die beiden Regierungen eine Lösung im Sinne einer starken Universität finden werden und spricht auch über Chancen, welche solche Auseinandersetzungen bieten können.

Online-Berichterstattung SRF :

http://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/wer-bezahlt-wieviel-an-die-uni-basel

Medienmitteilung Starke Region Stadtgespräch Zukunft Universität Basel

Presseecho Stadtgespräch Uni Basel 22052017

Einladung Stadtgespräch_2017_Uni_ Basel

 

Bildergalerie – Bilder (c) Ben Koechlin

 

 

 

 

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