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21 Jun
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Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.» erfolgreich

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz freut sich, dass Nationalrat und Ständerat heute in ihren Schlussabstimmungen der Sommersession die Aufnahme der Projektierungsmittel für die Durchmesserstrecke Herzstück Basel in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen haben. Das ist ein Erfolg für die Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.», die im November 2018 von einem überparteilichen Komitee lanciert und am 4. März 2019 mit mehr als 10’500 Unterschriften in Bern eingereicht wurde.

Die Starke Region hat zusammen mit anderen regionalen Organisationen diese Aktion mit Herzblut unterstützt und die Nordwestschweizer Mitglieder der Bundesversammlung aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die Projektierungskosten für das Herzstück Basel verbindlich in den Ausbauschritt 2035 aufgenommen werden. Im Einklang mit der Regio Basiliensis begrüsst die Starke Region daher, dass das Parlament der Forderung der Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.» vollumfänglich entsprochen hat.

Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der beigefügten Medienmitteilung der Regio Basiliensis. 

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22 Mai
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Podium diskutiert die Spannungsfelder um den EuroAirport Basel-Mulhouse

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz, die Regio Basiliensis und die Handelskammer Frankreich-Schweiz haben am Dienstag, 21. Mai 2019 am EuroAirport die Podiumsdiskussion «Fokus EuroAirport – Wie weiter im Spannungsfeld von Politik, Bevölkerung und Wirtschaft?» durchgeführt.

Die Podiumsdiskussion rückte die aktuellen Herausforderungen und Debatten um den EuroAirport Basel-Mulhouse in den Mittelpunkt.  Die Organisatoren betonen die regionale und grenzüberschreitende Bedeutung des Flughafens. Gleichzeitig rufen sie die Akteure und Interessensvertreter der Dreiländerregion auf, sich zu den Herausforderungen wie den Fragen des Fluglärms, dem geplanten Bahnanschluss und den arbeits- und steuerrechtlichen Fragen zu verständigen.

Nach der Begrüssung durch Reto Wolf, Präsident der Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz, diskutierten auf dem Podium Vertreter der Wirtschaft und der Politik aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz:

  • Christoph Brutschin, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt
  • Matthias Suhr, Direktor des EuroAirports Basel-Mulhouse
  • Gilbert Stimpflin, Präsident der CCI Grand Est
  • Dr. Kathrin Amacker, Präsidentin der Regio Basiliensis
  • Marion Dammann, Landrätin des Landkreises Lörrach
  • Dr. Rahel Bänziger, Landrätin Basel-Landschaft, Präsidentin Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission, Einwohnerrätin Binningen, Vizepräsidentin Schutzverband.

Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der beigefügten Medienmitteilung. 

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18 Apr
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30 Jahre Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz

Am 18. April 1989 wurde die Vereinigung für eine Starke Region in Reinach gegründet.

Ende der 80er-Jahre hatten sich weitblickende Männer und Frauen aus allen politischen Lagern, der Wirtschaft und der Wissenschaft zusammen gefunden, um die Zusammenarbeit der damals noch fünf Kantone: Basel Stadt und Landschaft, Aargau, Solothurn und Bern (Laufental) zu verbessern, ohne die positiven Unterschiede der einzelnen Gebiete und Täler zu eliminieren.

Die damaligen Probleme und Doppelspurigkeiten sind nicht kleiner geworden. Unser Einsatz für vernünftige Lösungen ist nach wie vor notwendig.

Bei vielen Detailproblemen ist es der Vereinigung durch Gespräche mit Politkern und der Verwaltung gelungen, Verbesserungen zu erreichen und bürokratische Hindernisse zu beseitigen. Aber auch gemeinsame Trägerschaften für wichtige Grossprojekte haben wir angepackt: Die Universität beider Basel, das Universitätskinderspital, die Schweizerische Rheinhäfen (beider Basel) wurden von uns initiiert und bei der Konkretisierung aktiv unterstützt. Auch bei der  Schulkoordination und der Realisierung der Fachhochschule hatten wir mit Einaben, Podien un zahllosen Einzelgesprächen die Hände im Spiel. Nicht erfolgreich waren wir bei der kürzlich abgelehnten Spitalfusion, wo trotz unserer Bemühungen keine faire Lösung zustande kam und beim Dauerbrenner Zusammenlegen der Kantonslabors.

Dass es unseren Einsatz für die Zusammenarbeit braucht, zeigt sich fast täglich. Verkehr, Spital, Raumplanung, Bildung … Es gibt kaum eine Aufgabe, die nicht grenzübergreifend gelöst werden muss. Den Politikern muss man dies aber immer wider in Erinnerung rufen. Wir bleiben dran.

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04 Apr
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JA zum Ozeanium

Die Starke Region empfiehlt ein JA zum Bebauungsplan Ozeanium am 19. Mai 2019

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz hat den Zoo Basel im Jahr 2016 mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Der Tiergarten ist seit fast 150 Jahren eine feste Institution, welche wesentlich zur Attraktivität unserer Region beiträgt. Mit dem Ozeanium macht nun der Zolli einen wichtigen Entwicklungsschritt. Das Projekt Ozeanium mit seiner internationalen Ausstrahlung wird positive Auswirkungen für unsere Region und die Bevölkerung haben. Es gilt zu verhindern, dass es an einem anderen Ort realisiert wird. Deshalb unterstützen wir das Projekt.

Mehr über das Projekt Ozeanium erfahren Sie hier

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15 Mrz
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Starke Region unterstützt den Kulturvertrag der beiden Basel – Anpassungsbedarf im Detail

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz begrüsst in ihrer Vernehmlassungsantwort zum Kulturvertrag zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt, dass die beiden Kantone sich zu den guten kulturellen Rahmenbedingungen und einer nachhaltigen und fairen Finanzierung im gesamten Raum Basel bekennen. Auch wenn der Vertragsentwurf im Grundsatz zu begrüssen ist, gibt es im Detail noch Verbesserungspotenzial.

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz setzt sich seit ihrer Gründung vor nahezu 30 Jahren für die Förderung des regionalen Denkens und Handelns und für gemeinsame, grenzüberschreitende Lösungen und Regelungen ein. Sie hat sich auch stets für eine nachhaltige und faire Kulturfinanzierung in unserer Region engagiert.

Die Starke Region ist erfreut, dass die beiden Regierungen mit dem Entwurf des Kulturvertrags eine Vorlage unterbreiten, die es ermöglicht, die bewährte partnerschaftliche Zusammenarbeit im Kulturbereich auf eine neue und stabile Grundlage zu stellen. Für die unterstützten Institutionen, die langfristig planen müssen, ist eine nachhaltige Lösung, welche die finanzielle Vorhersehbarkeit verbessert, entscheidend.

Die Starke Region ist erfreut über die Feststellung, dass der Kanton Basel-Stadt kulturelle Zentrumsleistungen erbringt oder ermöglicht, von denen auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons Basel-Landschaft profitieren, verbunden mit der Zusage einer festen finanziellen Abgeltung dieser Zentrumsleistungen seitens des Kantons Basel-Landschaft. Zudem sind die Aufgabenentflechtung zwischen den beiden Kantonen, klare Kriterien für die Zweckbestimmung und die Mittelverwendung und zeitliche Sicherheit zu begrüssen.

Kritisch ist die Starke Region gegenüber der Höhe der finanziellen Abgeltung. Die Starke Region bedauert, dass der Beitrag des Kantons Basel-Landschaft nicht nur nach unten, sondern auch nach oben limitiert ist. Sie regt daher an, die Abgeltungsregelung so zu gestalten, dass eine höhere Abgeltung gilt, wenn die finanzielle Lage des Kantons Basel-Landschaft dies zulässt. Zudem sollte eine zusätzliche administrative Belastung der unterstützten Institutionen bei dem verlangten Nachweis der regionalen Ausstrahlung vermieden sowie eine klare Finanzierung der Besucherbefragungen definiert werden.

Angesichts der Bedeutung der grossen Kultureinrichtungen für den Wirtschaftsstandort und damit für die ganze Region verlangt die Starke Region von beiden Basel nicht nur ein klares Bekenntnis zu gemeinsamen Lösungen, sondern als mittelfristiges Ziel gemeinsame Trägerschaften beispielsweise beim Theater zu realisieren.

Für Auskünfte: Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80

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