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09 Nov
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Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.»

Am 7. November 2018 wurde die Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.» von einem überparteilichen Komitee lanciert. Die Starke Region unterstützt zusammen mit 40 anderen regionalen Institutionen und Parteien diese Aktion mit Herzblut und bittet auch Sie, die Petition zu unterschreiben und somit ein starkes Signal an Bundesbern zu senden, dass unsere Region geschlossen hinter dem Herzstück Basel steht.

Sie können die Petition unter www.ja-zum-herzstueck.ch online unterzeichnen oder Unterschriftenbögen als PDF herunterladen.

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz fordert seit Jahren eine grenzüberschreitende Verkehrspolitik. Sie setzt sich für das Herzstück Basel als unumgängliches Projekt für unsere Region und die ganze Schweiz und als das zentrale Vorhaben zur Vernetzung der regionalen und nationalen Bahnnetze im Raum Basel ein. Im Rahmen der Vernehmlassung der Bundesratsvorlage zum Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2035 haben wir den Bund aufgefordert, sämtliche Kosten für die Planungs- und Projektierungsphase für das Herzstück Basel zu übernehmen. Nach der Veröffentlichung der Botschaft des Bundesrates war die Starke Region enttäuscht über den Verzicht auf die Aufnahme der Projektierungskosten für das Herzstück Basel im Bahnausbauschritt 2035. In ihrer Medienmitteilung vom 1. November 2018 forderte die Starke Region die Mitglieder der Bundesversammlung auf, im Rahmen der Prüfung und des Beschlusses zur Vorlage des Bundesrates, die Projektierungskosten für das Herzstück Basel verbindlich in den Ausbauschritt 2035 aufzunehmen und damit seinen Projektierungsstopp zu verhindern.

Am vergangenen Mittwoch, 7. November, wurde die Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.» von einem überparteilichen Komitee lanciert. Die Starke Region unterstützt zusammen mit 40 anderen regionalen Institutionen und Parteien diese Aktion des Petitionskomitees mit Herzblut. Wir wollen unsere Region sozial-, wirtschafts- und umweltgerecht weiterentwickeln. Voraussetzung dafür ist ein effizientes ÖV-Angebot. Die Region Basel wartet schon zu lange auf eine leistungsstarke S-Bahn und wir wollen nicht länger auf später vertröstet werden. Der Bundesrat übergeht beim geplanten Ausbau des Schweizer Schienennetzes den Grossraum Basel und hemmt damit die Entwicklung unserer Region. Für die zweitstärkste Wirtschaftsregion der Schweiz ist dies inakzeptabel. Wir bitten auch Sie, die Petition zu unterschreiben und damit ein starkes Signal an Bundesbern zu senden, dass unsere Region geschlossen hinter dem Herzstück Basel steht.

Das Petitionskomitee fordert eine attraktive regionale S-Bahn für die Menschen im Grossraum Basel als umwelttaugliche Lösung unserer Verkehrsprobleme. Die noch fehlende Schienenverbindung im Zentrum des Bahnknotens Basel ist essenziell für eine attraktive regionale S-Bahn. In anderen Schweizer Städten und Agglomerationen sind S-Bahn-Systeme mit Durchmesserlinien seit Jahren selbstverständlich. Von der Landesregierung erwartet das Komitee ein verbindliches Ja zum Herzstück Basel. Nur so lassen sich die S-Bahn-Linien der ganzen Region sinnvoll miteinander verknüpfen. Das Komitee verlangt dafür ausreichende Bundesmittel im aktuellen Ausbauprogramm der nationalen Bahninfrastruktur in Höhe von 120 Mio. Franken, um sicherzustellen, dass das Herzstück Basel ohne Unterbruch weiterbearbeitet werden kann.

Deshalb «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.» Sie können die Petition unter www.ja-zum-herzstueck.ch online unterzeichnen oder Unterschriftenbögen als PDF herunterladen.

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01 Nov
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Starke Region ist enttäuscht über den Verzicht des Bundesrates auf die Aufnahme der Projektierungskosten für das Herzstück Basel im Bahn-Ausbauschritt 2035


Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz bedauert die nicht ausreichende Finanzierung für das Herzstück Basel in der Bundesratsbotschaft zum Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2035. Im Einklang mit den Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft und anderen regionalen Akteuren, wie Handelskammer beider Basel, trireno und IGÖV, fordert die Starke Region die Nachbesserung der Vorlage durch National- und Ständerat und verbindliche Aufnahme der Projektierungskosten in den AS 2035.

Bereits am 15. Januar 2018, im Rahmen der Vernehmlassung der Bundesratsvorlage, hat die Starke Region den Bund aufgefordert, die sämtlichen Kosten für die Planungs- und die Projektierungsphase beim Projekt „Herzstück Basel“ vollumfänglich zu übernehmen. Es ist für die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz wie für andere regionale Akteure unverständlich, dass in der gestern veröffentlichten Botschaft des Bundesrates zum Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35 lediglich Planungsmittel für das Herzstück Basel gesprochen wurden.

Die Starke Region bedauert, dass mit diesem Entscheid des Bundesrates die Region Basel einmal mehr übergangen wird und fordert die Mitglieder der Bundesversammlung auf, im Rahmen der Prüfung und des Beschlusses zur Vorlage des Bundesrates die Projektierungskosten für das Herzstück Basel verbindlich in den Ausbauschritt 2035 aufzunehmen. Dies ist notwendig, damit die Weiterarbeit auf diesem für die Region wichtigen Projekt innert angemessener Frist gesichert ist.

Die Starke Region begrüsst daneben das bundesrätliche Ja zugunsten von Kapazitätserweiterungen und Ausbauten wichtiger Projekte für die Region Basel: unter anderem den Doppelspurausbau im Laufental, die Anbindung des EuroAirport, die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke sowie Ausbauten der Wiesentalbahn. Erfreulich ist auch die Aufnahme von neuen S-Bahn-Haltestellen auf bestehenden Stammstrecken ins Ausbauprogramm, so die Haltestellen Solitude in Basel und Dornach Apfelsee, sowie die Einführung des Halbstundentaktes Basel–Delémont–Biel(–Genf) im Fernverkehr mit entsprechender Restrukturierung des S-Bahn Angebots auf dieser Achse.

Für Auskünfte: Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80

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18 Okt
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Starke Region erfreut über das Bekenntnis zu einer gestärkten Kulturpartnerschaft zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt und die Einigung über das neue Finanzierungsmodell der Universität Basel

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz hat sich stets für eine nachhaltige und faire Kulturfinanzierung in unserer Region engagiert. Sie hat die Regierungsräte beider Basel im 2017 nach dem im Rahmen der Universitäts-Einigung präsentierten Entscheid des Kantons Basel-Landschaft, die Kulturvertragspauschale zu halbieren, aufgefordert, gemeinsam ein nachhaltiges, faires und tragfähiges Finanzierungsmodell zu erarbeiten. Sie begrüsst deswegen die von beiden Regierungen Basel-Stadt und Basel-Landschaft definierten Eckwerte für den neuen Kulturvertrag und die Kulturpartnerschaft ab 2022 und ist erfreut, dass die Regierungen endlich gemeinsam eine Lösung gefunden haben.

Die Starke Region setzt sich seit mehreren Jahren mit Überzeugung für eine starke Universität Basel ein. In diesem Zusammenhang sind wir erfreut über den Entscheid, die Universität Basel mit einem Standort auf dem Dreispitz in Münchenstein im Kanton Basel-Landschaft definitiv zu verankern und auf diese Weise die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Trägerkantonen der Universität weiter zu stärken.

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz steht hinter der heutigen Einigung über das neue Finanzierungsmodell der Universität Basel und ist überzeugt, dass mit dieser Einigung die bikantonale Trägerschaft der Universität gestärkt wird. Seit 2007 wird die Universität von den beiden Basel getragen. Wir sind erfreut, dass zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des Staatsvertrags ein neues Kapitel der Geschichte der Partnerschaft und der Universität beginnt und eine langfristig tragfähige Lösung, welche die unterschiedliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auf beide Seiten hin berücksichtigt, gefunden wurde.

Dank dieser Entscheide der Regierungen der beiden Basel bekommen Universität und Kultur endlich Klarheit, Ruhe und Stabilität. Die Starke Region ruft nun die Mitglieder des Landrats und des Grossen Rats auf, die ihnen von den beiden Regierungen unterbreiteten Vorlagen zu unterstützen, damit die in der Schweiz einmalige Universitäts-Partnerschaft in einer für beide Kantone tragbaren Weise langfristig gesichert werden kann.

Für Auskünfte: Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80

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14 Okt
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Podium „Wie gestalten wir den Gesundheitsraum und die Spitalstruktur in unserer Region?“

Am Montag, 19. November 2018 ab 18.30 Uhr lädt die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz zur Podiumsveranstaltung  „Wie gestalten wir den Gesundheitsraum und die Spitalstruktur in unserer Region?“ im Gemeindesaal Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach ein.

Diskutiert werden die Entwicklung des Gesundheitswesens und die notwendigen Anpassungen der Strukturen für eine gesicherte Gesundheitsversorgung sowie eine starke medizinische Forschung. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage „Wie gestalten wir den Gesundheitsraum und die Spitalstruktur in unserer Region?“. 

Die Starke Region fordert seit vielen Jahren eine bessere und vertiefte Zusammenarbeit zwischen den vielen Akteuren im Gesundheitsraum unserer Region. Eine solche liegt nicht nur im Interesse der Patienten, sondern auch im Interesse der Prämien- und der Steuerzahler.

Für die Life Science-Industrie und damit für den Wohlstand der Region ist nicht nur eine starke Universität, sondern auch die medizinische Forschung im Spital von grösster Bedeutung. Dafür braucht es die Bündelung der Ressourcen, so wie es die geplante Spitalfusion vorsieht und einen einheitlichen Gesundheitsraum Nordwestschweiz. Noch fehlen die Kantone Aargau und Solothurn. 

Nach dem Vortrag von Jérôme Cosandey, Ph.D. tech.sciences, Forschungsleiter Sozialpolitik der AVENIR SUISSE, diskutieren unter der Leitung von Bojan Stula, Stv. Chefredaktor und Redaktionsleiter Baselland, bz Basellandschaftliche Zeitung, 

  • Werner Widmer, Dr.rer.pol., VR-Präsident Kantonsspital Baselland
  • Daniel Scheidegger, Prof.Dr.med., Präsident Arbeitsgruppe nachhaltiges Gesundheitssystem Akademien der Wissenschaften Schweiz  
  • Kaspar Sutter, lic.rer.publ. Grossrat Basel-Stadt
  • Hans Rudolf Bachmann, lic.rer.pol., Vorstand Starke Region und 
  • Jérôme Cosandey, Ph.D. tech.sciences, Forschungsleiter Sozialpolitik der AVENIR SUISSE

über den Gesundheitsraum Nordwestschweiz.

Weitere Informationen finden Sie in der angehängten Einladung. 

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12 Okt
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Die Starke Region unterstützt das Projekt der neuen Bahnanbindung EuroAirport

Stellungnahme der Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz im  Rahmen des Mitwirkungsverfahrens zum Projekt der Bahnanbindung EuroAirport

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz unterstützt das Projekt der neuen Bahnanbindung EuroAirport. Der Anschluss EuroAirport Basel-Mulhouse ans Schienennetz ist ein für die Wirtschaftsregion Basel zentrales Projekt und eine langjährige Forderung der Starken Region, welche nun endlich umgesetzt werden muss.

Angesichts der Wichtigkeit von EuroAirport als regionalen Wirtschaftsfaktor und seiner Wertschöpfung in der Region ist die Bahnanbindung zwingend, damit EuroAirport konkurrenzfähig und attraktiv bleibt.

Die Einbindung des Bahnanschlusses ins Projekt Herzstück Basel wäre wichtig und konsequent. Das Herzstück ist das zentrale Vorhaben zur Vernetzung der nationalen Bahnnetze im Raum Basel. Mit der Realisierung der Projekte Herzstück Basel und Bahnanbindung EAP wird der EuroAirport wird in S-Bahnsystem eingebettet, was noch grössere Verkehrsentlastung motorisierter Individualverkehr auf Zubringerachsen ermöglichen würde.

Aus Sicht der Starken Region Basel ist der Schienenanschluss an den EuroAirport ein wichtiger Teil der umfassenden Gesamtlösung für den öffentlichen Verkehr im trinationalen Raum Basel und muss im Rahmen des koordinierten Angebotskonzepts für den Regionalverkehr und seines Liniennetzes und Fahrplantakts betrachtet werden.

Die faire Aufteilung der Finanzierung der Bahnanbindung EuroAirport ist von grosser Bedeutung. Der Bund hat den Betrag im nächsten Bahnausbauschritt 2030/35 vorgesehen, nun müssen die französischen Behörden sich mit einer entsprechenden Finanzierung engagieren.




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