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13 Sep
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Chance gepackt – Starke Region begrüsst die positiven Entscheide des Grossen Rates und des Landrates zur Gemeinsamen Gesundheitsregion

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz begrüsst den positiven Entscheid des Grossen Rates zu den Staatsverträgen und zur Spitalgruppe «Universitätsspital Nordwest». Dies nachdem der Landrat dem zukunftsweisenden Projekt schon früher in der ersten Lesung und heute definitiv zugestimmt hatte.

Mit dem Entscheid ermöglichen die Parlamente nicht nur die spitzenmedizinische Behandlung von Patienten in unserer Region, sondern stärken die Medizinische Fakultät und damit die Stellung der Universität als bedeutendes Zentrum für medizinische Forschung. Auf diese hoch qualifizierte medizinische Forschung mit genügend Fällen ist auch die Life-Science-Industrie angewiesen, der wir notabene den regionalen Wohlstand verdanken. Nur gemeinsam können die beiden Basel der Konkurrenz von Zürich oder Bern, welche über grössere Spitalkomplexe verfügen, Paroli bieten. Es wäre verantwortungslos gewesen, diese Chance zu verpassen. Die Starke Region fordert, dass die Kantone die noch vorhandenen Stolpersteine beseitigen und die konkrete Realisierung zügig an die Hand nehmen.

Die Starke Region wird sich auch im Vorfeld der nun anstehenden Abstimmungen in Basel-Stadt und Basel-Landschaft für die beiden Vorlagen einsetzen.

Medienmitteilung Starke Region Grossrats- und Landratsbeschlüsse Gemeinsame Gesundheitsregion

 

Für Auskünfte:

Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80

Hans Rudolf Bachmann, Vorstandsmitglied, 079 958 15 08

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05 Sep
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Anerkennungspreis für eine Starke Region 2018 an die Basler Fasnacht

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz hat gestern, am 4. September 2018 ihren Anerkennungspreis 2018 an die Basler Fasnacht verliehen. Dies in Würdigung der Aufnahme der Basler Fasnacht in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO und ihres hervorragenden kulturellen Beitrags, welcher die Region Basel in die ganze Welt hinausträgt. Gleichzeitig bewegt die Basler Fasnacht Menschen aus der ganzen Region unabhängig ihres Alters und ihrer sozialen Herkunft und bringt sie auf vielfältigste Art und Weise zusammen.

Die Basler Fasnacht schliesst sich würdig an die bisher ausgezeichneten Preisträger, wie etwa Prof. René L. Frey, Stephan Musfeld, alt Regierungsrat Peter Schmid, Hans-Peter Platz, Peter Bläuer, Heidi Tschopp, Werner Schneider, Regierungsrat Kanton Aargau, Matthias Müller, Dr. h.c. Thomas Straumann, Rita Kohlermann, Paul Messmer und Christoph Stutz, Erik Julliard, den FC Basel, Prof. Dr. Antonio Loprieno, den Zoo Basel und die Architekten Christ & Gantenbein an.

Die feierliche Preisübergabe im Beisein verschiedener Exponenten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fand am Dienstag, 4. September 2018 im neuestheater.ch in Dornach statt.

Nach dem musikalischen Auftakt hiess Präsident Reto Wolf die rund 130 Gäste herzlich willkommen. Regierungsrat Dr. Remo Ankli, Vorsteher des Departements für Bildung und Kultur des Kantons Solothurn, hielt die Laudatio auf die Basler Fasnacht. „Eine starke Region kann nur eine starke Region werden, wenn sie auch Kultur schafft und Kultur ausstrahlt. In ihrer Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität schafft die Basler Fasnacht über die Region hinaus Kultur“, so Ankli.

Der Preis wurde entgegengenommen von Pia Inderbitzin, Obfrau des Fasnachts-Comités, René Glaser als Stellvertreter für die Schnitzelbankkunst und Markus Grau, Mitglied der Arbeitsgruppe „Die erschti Lektion“, für die Nachwuchsförderung.

Für den musikalischen Rahmen waren die GuGGemuusig LäGGerli HaGGer und die Junge Garde der Muggedätscher zuständig. Anschliessend traf man sich zum Apéro und zu angeregten Gesprächen.

Weiter unten finden Sie eine Fotogalerie mit einigen Bildern des Abends.

Wir danken Dominik Tschon und dem Kanton Solothurn für ihre wertvolle Unterstützung.

Vorgängig, um 17.15 Uhr, wurde am gleichen Ort die Generalversammlung für die Mitglieder der Starken Region durchgeführt.

Medienmitteilung Starke Region Anerkennungspreis Basler Fasnacht

Laudatio

Presse-Echo

Einladung Anerkennungspreis 2018 Starke Region

UNESCO – Fasnachts-Comité

Broschuere_Fasnacht in Basel

 

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28 Jun
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Starke Region erfreut über Entscheid der Baselbieter Regierung zur Kulturvertragspauschale

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz begrüsst den Entscheid der Regierungen beider Basel, den aktuellen Kulturvertrag bis Ende 2021 zu verlängern und die Eckwerte des künftigen Kulturvertrags und die Höhe der Baselbieter Kulturvertragspauschale an Basel-Stadt zu überprüfen.

Die Starke Region hat sich stets für eine nachhaltige und faire Kulturfinanzierung in unserer Region engagiert. Sie hat die Regierungsräte beider Basel im 2017 nach dem im Rahmen der Universitäts-Einigung präsentierten Entscheid des Kantons Basel-Landschaft, die Kulturvertragspauschale zu halbieren, aufgefordert, gemeinsam ein nachhaltiges, faires und tragfähiges Finanzierungsmodell zu erarbeiten. Dieses Modell soll sowohl die Besucherstatistiken als auch den Standortvorteil des Kantons Basel-Stadt angemessen berücksichtigt.

In diesem Zusammenhang sind wir erfreut über den Entscheid der Baselbieter Regierung, die Halbierung der Kulturvertragspauschale per 2021 zu hinterfragen und begrüsst, dass die beiden Kantone bereit sind, das Bestehen der betroffenen Kulturinstitutionen zu sichern und ihre Planungssicherheit zu gewährleisten. Die Starke Region hofft, dass dieser Entscheid dazu beiträgt, dass die beiden Kantone auch in dieser Frage wieder zu einer konstruktiven Zusammenarbeit finden.

Medienmitteilung Starke Region Kulturvertragspauschale

Für Auskünfte:

Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80

Luca Urgese, Vizepräsident, 079 384 07 07

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24 Apr
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Die Vereinigung für eine Starke Region fordert vom Bund die Berücksichtigung der wirtschaftlichen Bedeutung und Grösse der Region Basel beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz fordert in ihren Vernehmlassungen zum Programm Agglomerationsverkehr 3. Generation und zur Nationalstrassenfinanzierung, dass der Bund bei der Zuteilung seiner Finanzierungsmittel die wirtschaftliche Bedeutung und Grösse der Region Basel angemessen berücksichtigt und sich bezüglich Verbesserung der Verkehrssituation stärker verpflichtet.

Das Verkehrsaufkommen in der Schweiz ist insbesondere in den städtischen Agglomerationen ausgesprochen hoch. Dies führt zu wirtschaftsschädigenden Überlastungen sämtlicher vorhandenen Verkehrsinfrastrukturen. Mit Blick auf das wirtschaftliche Wachstum der Region und die Gateway Funktion der europäischen Nord-Süd Verbindung werden diese Probleme, in den kommenden Jahren nochmals deutlich zunehmen. Vor diesem Hintergrund zielen die vorgeschlagenen Ausbaupläne in die richtige Richtung.

Die Starke Region begrüsst die Aufnahme der zwei Infrastrukturprojekte der Region Basel – den Rheintunnel, sowie die Ausbaumassnahme Hagnau-Augst – in die Liste mit Realisierungshorizont 2030. Wir sind auch erfreut, dass mit dem Tram Claragraben und dem Zubringer Dornach / Aesch an die A18 zwei wichtige Projekte in die Liste mit A-Priorität des 3. Agglomerationsprogramms aufgenommen wurden. Mit Blick auf den Pharma-Cluster, das wirtschaftliche Wachstum, sowie die notwendige Entlastung des Birstals müssen die für die Region zentralen Projekte in den Vorlagen besser berücksichtigt und die entsprechende Bundesbeteiligung an der Finanzierung verbindlich zugesichert werden: Zubringer Bachgraben, Autobahnverbindung nach Delsberg mit Vollanschluss Aesch/Angenstein, Umfahrung Liestal und Anschluss Rheinfelden West. Zu prüfen wäre zudem die Aufnahme des Autobahnrings um Basel in den Netzbeschluss.

Die Starke Region wird die Entwicklung verfolgen und darauf achten, dass sowohl beim Strassen- als auch beim Schienenverkehr die Interessen der Region im Rahmen der Schweiz berücksichtigt werden.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80 zur Verfügung.

Medienmitteilung Starke Region Vernehmlassungen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur

Stellungnahme Starke Region Basel Nationalstrassen 2020-2023

Stellungnahme Starke Region Basel 3. Agglomerationsprogramm

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10 Apr
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Rückblick: Veranstaltung zur Personenfreizügigkeit CH-EU, 9. April 2018

 

Wohlstandsgarant oder Problembringer? Gut besuchtes Podium der Starken Region und der Regio Basiliensis in Basel. 

55 Prozent der Schweizer Exporte gehen in die EU und 73 Prozent der Importe kommen aus der EU. Aufgrund dieser engen wirtschaftlichen Verflechtungen sind stabile Rahmenbedingungen und gute Beziehungen zur EU für die Schweizer Wirtschaft äusserst wichtig. Der bilaterale Weg ist dabei ein zentraler aber unsicherer Baustein. Seit Annahme der Masseneinwanderungsinitiative im 2014 ist das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU schwierig geworden. Mit der von der SVP angekündigten Begrenzungsinitiative rückt die Personenfreizügigkeit erneut ins Fadenkreuz der Politik.

Ist die Personenfreizügigkeit für unsere Region ein Wohlstandsgarant oder ein Problembringer? lautete der provokante Titel des Podiums, das die Regio Basiliensis und die Starke Region Basel/Nordwestschweiz am 9. April in Basel veranstaltet haben.

Dr. Kathrin Amacker, Präsidentin der Regio Basiliensis, betonte vor rund 110 Gästen, dass der unbürokratische Zugang für unsere Nachbarländer zum Schweizer Arbeitsmarkt, der weiterhin gesicherte EU-Marktzugang und ein umsichtiges Vorgehen bei der Personenfreizügigkeit wichtige Forderungen bei der Weiterentwicklung der bilateralen Verträge sind. Diese Verträge seien für die Schweizer Wirtschaft und insbesondere für die Region Basel zentral. Im Austausch mit EU-Parlamentariern in Brüssel habe sie kürzlich gehört, dass sich die Schweizer immer schnell als „klein“ bezeichnen, obwohl sie doch der drittgrösste Handelspartner der EU sind. Tatsächlich sei die Schweiz politisch klein, aber wirtschaftlich sei sie gross, resumierte Amacker. So übersteige der Jahresumsatz einiger Unternehmen den Schweizer Staatshaushalt deutlich. Um dieses Erfolgsmodell zu sichern, brauche es ein gutes institutionelles Rahmenabkommen, einen geeinten Auftritt von Politik und Wirtschaft und eine kluge Verhandlungsstrategie des Bundesrates.

Prof. Rolf Weder von der Universität Basel, Experte für Aussenwirtschaft und Europäische Integration, stellte in seinem Vortrag die Faktenlage klar: Integration erhöht den Wohlstand, hat jedoch interne Verteilungs- und Verdrängungseffekte zur Folge. Es gibt Verlierer und Gewinner innerhalb des Landes. Weiter zeigte er auf, dass bei einem Wegfall der Bilateralen I ein Rückgang des BIP pro Kopf um 1,5 bis 3,9 % zu erwarten ist. Damit legt er eine gute Grundlage für die anschliessende Diskussion unter der souveränen Leitung von Matthias Zehnder mit Vertretern aus Unternehmen und Politik.

Thomas Bösch, Leiter HR Switzerland von Novartis, machte deutlich, dass nur ein Drittel der Stellen mit Schweizern besetzt werden können, ein weiteres Drittel machten Grenzgänger aus, und noch einmal so viele seien in der Schweiz lebende Ausländer. Bösch kritisierte, dass in der Schweiz angesichts des hohen Fachkräftebedarfs zu wenige Spezialisten ausgebildet würden. Die Masseneinwanderungsinitiative und weitere Initiativen hätten dazu geführt, dass sich ausländische Arbeitskräfte plötzlich nicht mehr willkommen fühlten.

Elisabeth Schneider-Schneiter, CVP-Nationalrätin und Präsidentin Handelskammer beider Basel stellte klar, dass nicht nur Basler Pharmariesen auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen seien, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Diese hätten zudem einen hohen administrativen Aufwand bei der Suche nach geeigneten Arbeitskräften. Sie räumte ein, man habe in der Debatte um die Personenfreizügigkeit auch Fehler gemacht. Man habe dem subjektiven Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung aufgrund der Zuwanderung wie z.B. im Bereich Arbeitsmarkt keine Beachtung geschenkt, hier müsse entgegengewirkt werden.

Der baselstädtische Regierungsrat Christoph Brutschin betonte, dass die Schweiz insgesamt von den EU-Nachbarn profitiere. Sie sei auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Handlungsbedarf gebe es bei hochspezialisierten Fachkräften und auch bei weniger gut bezahlten Berufen, für die sich keine Schweizer Arbeitskräfte finden.

Kritisch sieht der Aargauer Nationalrat und Vize-Präsident von AUNS Luzi Stamm die Personenfreizügigkeit. Sie schade und der Missbrauch sei regelrecht institutionalisiert. Er will nur ausdrücklich gesuchte Arbeitnehmer und Saisonkräfte ins Land lassen. Alles andere halte er für „schädliche Zuwanderung“.

Reto Wolf, Präsident der Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz, betonte in seinem Schlusswort, dass eine starke regionale Wirtschaft auch künftig auf die Personenfreizügigkeit angewiesen ist. Dies gilt gerade in der Nordwestschweiz mit der trinationalen Metropolitanregion Basel. Die Akzeptanz der Personenfreizügigkeit zu erhöhen, bleibt darum eine wichtige Aufgabe.

RB_STARE_Medienmitteilung_Podium_9.4.2018

PresseechoRB_Podiumsdiskussion_Personenfreizuegigkeit_CH_EU_9Apr18

Einladung Podium Personenfreizuegigkeit CH-EU 09042018

 

 

 

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