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28 Sep
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Starke Region begrüsst gemeinsame Gesundheitsregion – Anpassungsbedarf im Detail

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz begrüsst in ihren Vernehmlassungsantworten zur Spitalgruppe und zur Gesundheitsversorgung, dass die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sich zu einer gemeinsamen Gesundheitsregion bekennen und konkrete Schritte in diese Richtung unternehmen möchten. Auch wenn die beiden Projekte im Grundsatz sehr zu begrüssen sind, gibt es im Detail noch Anpassungsbedarf.

Bereits im Jahr 2000 lancierte die Starke Region die Idee einer vertieften Zusammenarbeit der Nordwestschweizer Kantone im Gesundheitsbereich und den Zusammenschluss der grossen Spitäler. Sie begrüsst daher, dass mit der Spitalfusion und einer gemeinsamen Gesundheitsversorgung erste konkrete Schritte in diese Richtung unternommen werden.

So bietet die gemeinsame Gesundheitsversorgung eine grosse Chance für die Vermeidung von Über- und Unterkapazitäten. Hierfür müssen die zur Verfügung stehenden Instrumente aber auch entsprechend genutzt werden. Zudem ist es erforderlich, dass für die verschiedenen Rollen der Kantone als Eigner, Regulator und Leistungserbringer klare Zuständigkeiten vorgesehen sind.

Auch die Spitalgruppe ist ein wichtiges Projekt. Aus Sicht der Starken Region ist eine deutliche Dämpfung des Kostenwachstums nur zu erreichen, wenn die Zusammenarbeit intensiviert und mittelfristig auf die Kantone Aargau, Solothurn und eventuell Jura ausgedehnt wird. Kritisch ist die Starke Region gegenüber den ungleichen Beteiligungen der Kantone. Ziel muss mittelfristig eine paritätische Trägerschaft sein. Die Starke Region fordert daher, dass eine angemessene Frist für die Nachfinanzierung durch den Kanton Basel-Landschaft gesetzt wird, bis zu der eine paritätische Trägerschaft erzielt werden soll. Auch die Regel, wonach sich die Spitalgruppe jederzeit zu mindestens 70% im Eigentum der beiden Kantone befinden muss, muss aus Sicht der Starken Region offener formuliert werden, damit sich weitere Kantone beteiligen können.

Medienmitteilung Starke Region Vernehmlassung Gesundheitsregion

 

Für Auskünfte:

Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80,

Hans Rudolf Bachmann, Vorstandsmitglied, 079 958 15 08

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25 Sep
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Starke Region enttäuscht über Ablehnung des Margarethenstichs – stärkere ÖV-Anbindung des Leimentals bleibt zentral

COMMUNIQUÉ der Starken Region zum Ausgang der Abstimmung über den Margarethenstich

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz ist enttäuscht über die deutliche Ablehnung der Tramverbindung am Margarethenstich im Kanton Basel-Landschaft. Die Starke Region bedauert, dass es nicht gelungen ist, die Baselbieter Stimmberechtigten von den ihres Erachtens handfesten Vorteilen des Projekts zu überzeugen. Aus ihrer Sicht wurde eine Chance verpasst, das ÖV-Angebot im Unteren Baselbiet zum Nutzen der gesamten Region kundengerecht zu verbessern. Diese Ablehnung ist umso bedauerlicher, weil sie ein negatives Signal an Bundesbern aussendet. Das klare Nein zum Projekt gerade auch im Leimental lässt aber keinen Interpretationsspielraum zu und ist als demokratisches Verdikt zu respektieren.

Die Starke Region wird sich weiterhin für eine gezielte Stärkung der ÖV-Anbindung des Leimentals mit seinen 60‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern an das Zentrum Basel einsetzen. Wenn die Leimentaler Hauptstrassen im Verkehr ersticken, ist niemandem gedient. Projekte wie das “Expresstram“ und die Erweiterung der Margarethenbrücke zum “zweiten Eingang“ des Bahnhofs SBB sind gerade auch für Pendlerinnen und Pendler sehr wichtig. Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz steht zu einer intelligenten Verkehrspolitik, die ganzheitliche Lösungen für die Region anstrebt und die verschiedenen Verkehrsträger nicht gegeneinander ausspielt.

Medienmitteilung Starke Region Ausgang Abstimmung Margarethenstich

Für Auskünfte:

Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80

Marc Schinzel, Mitglied des Vorstands, 079 752 17 18

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07 Sep
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Reto Wolf neu Präsident der Starken Region

Die Generalversammlung der Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz hat am vergangenen 6. September Reto Wolf, Gemeindepräsident von Therwil, einstimmig zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Er löst Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin, ab, die mit grossem Applaus und Dank verabschiedet wurde.

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06 Sep
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Anerkennungspreis für eine Starke Region 2017 an Christ & Gantenbein

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz hat am 6. September 2017 ihren Anerkennungspreis an die Architekten Christ & Gantenbein verliehen. Dies in Würdigung ihrer hervorragenden regionalen, nationalen und internationalen Architekturleistung, welche die Region Basel in die ganze Welt hinausträgt. Die Bauten von Emanuel Christ und Christoph Gantenbein haben ihren Grund in der Vermittlung architektonisch elementarer Tatsachen. Architektur kann dann Menschen zusammenbringen, räumliche Klärung herbeiführen im öffentlichen Raum oder auch geschichtliche Zeit überbrücken. Gerade im Museumsbau können diese Grundanliegen zusammentreffen. Sei es im Anbau an das Landesmuseum in Zürich oder im Erweiterungsbau des Kunstmuseums in Basel: Architektur leistet Vermittlungsarbeit, nicht nur zwischen alt und neu, sie eröffnet auch neue Möglichkeiten des Ausstellens und damit einen neuen Blick auf Altvertrautes.

Die Preisverleihung fand in festlichem Rahmen im Beisein verschiedener Exponenten aus Politik, Wirtschaft und Architektur im Foyer Neubau des Kunstmuseums Basel statt. Das Publikumsinteresse aus Stadt und Land war erfreulich gross.

Nach dem musikalischen Auftakt hiess Präsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter die rund 180 Gäste herzlich willkommen. Die Laudatio für die Preisträger wurde von Prof. Dorothee Huber, Dozentin für die Architekturgeschichte am Institut Architektur FHNW gehalten und für die ausgezeichnete musikalische Untermalung waren das Duo Claire Litzler und Thierry Kaufmann zuständig. Emanuel Christ bedankte sich mit einer begeisternden Dankesrede. Anschliessend traf man sich zum Apéro und zu angeregten Gesprächen.

Wir danken unserem Sponsor Basler Versicherungen für ihre grosszügige Unterstützung und dem Kunstmuseum Basel für die Gastfreundschaft.

Medienmitteilung Starke Region Anerkennungspreis Christ & Gantenbein

Laudatio

Presse-Echo zur Preisverleihung

Einladung Anerkennungspreis 2017 Starke Region

Christ & Gantenbein – Büropräsentation

 

 

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30 Aug
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JA zum Margarethenstich – starke ÖV-Anbindung des Leimentals ist Gewinn für ganze Region

COMMUNIQUÉ der Starken Region zur Abstimmung über den Margarethenstich im Kanton Basel-Landschaft

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz steht hinter dem Bau der Tramverbindung Margarethenstich. Über den vom Kanton Basel-Landschaft zu tragenden Kostenanteil von 7.3 Millionen Franken werden die Baselbieter Stimmberechtigten am 24. September entscheiden. Die neue Führung der BLT-Linie 17 via Margarethenstich eröffnet dem Leimental eine direkte, umwegfreie ÖV-Verbindung zum Bahnhof SBB, zu den wichtigen Werkplätzen Roche und Messe Basel sowie zum Badischen Bahnhof. Die Region gewinnt vielfach: 60‘000 Leimentalerinnen und Leimentaler erhalten ein attraktiveres 17er-Tram, das die weiterhin über Heuwaage, Theater und Aeschenplatz laufende BLT-Linie 10 ergänzt. Mit der mittelfristig geplanten Haltestelle auf der Margarethenbrücke werden Pendlerinnen und Pendler direkt vom Tram auf die Bahnperrons gelangen können. Der erwartete Umsteigeeffekt von täglich 1‘000 Automobilisten entlastet die stark beanspruchten Leimentaler Hauptstrassen und trägt zur Dämpfung des nach Basel fliessenden motorisierten Verkehrs bei. Die neue Linienführung des 17er-Trams entstopft aber auch die Tramachsen in der Basler Innenstadt (Flaschenhälse Theater, Barfüsserplatz, Marktplatz). Das Tramprojekt Margarethenstich wurde im Rahmen des Agglomerationsverkehrsprogramms des Bundes auf Herz und Nieren geprüft. Es weist das bestmögliche Kosten-Nutzen-Verhältnis auf. Darum beteiligt sich der Bund mit über 7 Millionen Franken an den Kosten. Der von Baselland einmalig zu leistende, überschaubare Kostenanteil von 7.3 Millionen Franken ist eine hervorragende Investition in ein starkes regionales ÖV-Netz.

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz empfiehlt den Baselbieter Stimmberechtigten überzeugt ein JA zum Realisierungskredit für die Tramverbindung Margarethenstich.

Medienmitteilung Starke Region Abstimmung Margarethenstich

Für Auskünfte:

Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin, 079 702 86 64

Marc Schinzel, Vorstandsmitglied, 079 752 17 18

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