Blog

04 Dez
0

Werkstatt Basel «Spitalfusion, aber wie?» der Handelskammer beider Basel am Montag, 17. Dezember 2018, 18.00 Uhr in Basel (Kino Pathé Küchlin)

Die von der Handelskammer beider Basel konzipierte Reihe „Werkstatt Basel“ nimmt die Stärken der Wirtschaftsregion Basel in den Blick. Im Dezember beschäftigt sie sich mit dem öffentlichen Gesundheitswesen.

Gerne machen wir Sie auf die Werkstatt „Spitalfusion, aber wie?“ der Handelskammer beider Basel aufmerksam:

am Montag, 17. Dezember 2018, 18.00 bis 20.00 Uhr

im Kino Pathé Küchlin, Steinenvorstadt 55, Basel

Mit einer gemeinsamen Spitalgruppe sollen im öffentlichen Gesundheitswesen – im Interesse der Patienten, Versicherten und Steuerzahlenden – Doppelspurigkeiten abgebaut und kostengünstiger gearbeitet werden. Dabei soll sichergestellt werden, dass die Bevölkerung Behandlungsmöglichkeiten von der Grundversorgung bis zur Spitzenmedizin in der Region Basel nutzen kann. Was sind die Erwartungen der verschiedenen Akteure und was ist bei der Planung und Umsetzung einer gemeinsamen Spitalgruppe zu beachten? Darüber wird an der Werkstatt Basel diskutiert.

Das Anmeldeformular sowie das Programm finden Sie auf Website der HKBB. Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis am Freitag, 14. Dezember 2018 vorzunehmen. Die Starke Region Basel  ist Netzwerkpartnerin des Anlasses.

Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der beigefügten Einladung : 

Weiterlesen
20 Nov
0

Podium „Wie gestalten wir den Gesundheitsraum und die Spitalstruktur in unserer Region?“

Am Montag, 19. November 2018 hat die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz die Podiumsveranstaltung „Wie gestalten wir den Gesundheitsraum und die Spitalstruktur in unserer Region?“ im Gemeindesaal Reinach durchgeführt.

Wie gestalten wir den Gesundheitsraum Nordwestschweiz?

Unsere Vereinigung hat schon vor rund 20 Jahren vorgeschlagen, im Interesse der Patienten und der Gesundheitskosteneine gemeinsame Universitätsklinik für Spitzenmedizin zu schaffen. Allerdings eine optimale Lösung für den Gesundheitsraum Nordwestschweiz und insbesondere bikantonale Lösungen für die beiden Basel zu finden, ist quasi eine Quadratur des Zirkels.

Nichtsdestotrotz diskutierten am Podium unter der Leitung von Bojan Stula von der bz-Redaktion die Gesundheitsexperten und Politiker Dr. Werner Widmer, VR-Präsident Kantonsspital Baselland,  Prof. Dr. med Daniel Scheidegger, Präsident Arbeitsgruppe nachhaltiges Gesundheitssystem Akademien der Wissenschaften Schweiz, Kaspar Sutter, Grossrat Basel-Stadt, und Hans Rudolf Bachmann, als Vertreter der Starken Region, zusammen mit Dr. Jérôme Cosandey, Forschungsleiter Sozialpolitik der AVENIR SUISSE, der als Einleitung einen Vortrag über die Spitalsituation in der Schweiz gehalten hat. Die interessanten Folien dazu finden Sie unter diesem Link:

Auch wenn an der von den Regierungen beider Basel vorgeschlagenen Lösung einige Kritik geübt wurde, vor allem am Bruderholzausbau und an der Beteiligung von Basel-Landschaft, zeigte es sich, dass es im Moment keine bessere Variante gibt. Nicht nur bezüglich Konkurrenz zu Zürich, Bern oder Genf, sondern im Interesse der medizinischen Forschung für die Life-Science-Industrie. Von deren Erfolg wir alle profitieren. Nichts tun wäre in jedem Fall schlechter.

Weiterlesen
09 Nov
0

Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.»

Am 7. November 2018 wurde die Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.» von einem überparteilichen Komitee lanciert. Die Starke Region unterstützt zusammen mit 40 anderen regionalen Institutionen und Parteien diese Aktion mit Herzblut und bittet auch Sie, die Petition zu unterschreiben und somit ein starkes Signal an Bundesbern zu senden, dass unsere Region geschlossen hinter dem Herzstück Basel steht.

Sie können die Petition unter www.ja-zum-herzstueck.ch online unterzeichnen oder Unterschriftenbögen als PDF herunterladen.

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz fordert seit Jahren eine grenzüberschreitende Verkehrspolitik. Sie setzt sich für das Herzstück Basel als unumgängliches Projekt für unsere Region und die ganze Schweiz und als das zentrale Vorhaben zur Vernetzung der regionalen und nationalen Bahnnetze im Raum Basel ein. Im Rahmen der Vernehmlassung der Bundesratsvorlage zum Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2035 haben wir den Bund aufgefordert, sämtliche Kosten für die Planungs- und Projektierungsphase für das Herzstück Basel zu übernehmen. Nach der Veröffentlichung der Botschaft des Bundesrates war die Starke Region enttäuscht über den Verzicht auf die Aufnahme der Projektierungskosten für das Herzstück Basel im Bahnausbauschritt 2035. In ihrer Medienmitteilung vom 1. November 2018 forderte die Starke Region die Mitglieder der Bundesversammlung auf, im Rahmen der Prüfung und des Beschlusses zur Vorlage des Bundesrates, die Projektierungskosten für das Herzstück Basel verbindlich in den Ausbauschritt 2035 aufzunehmen und damit seinen Projektierungsstopp zu verhindern.

Am vergangenen Mittwoch, 7. November, wurde die Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.» von einem überparteilichen Komitee lanciert. Die Starke Region unterstützt zusammen mit 40 anderen regionalen Institutionen und Parteien diese Aktion des Petitionskomitees mit Herzblut. Wir wollen unsere Region sozial-, wirtschafts- und umweltgerecht weiterentwickeln. Voraussetzung dafür ist ein effizientes ÖV-Angebot. Die Region Basel wartet schon zu lange auf eine leistungsstarke S-Bahn und wir wollen nicht länger auf später vertröstet werden. Der Bundesrat übergeht beim geplanten Ausbau des Schweizer Schienennetzes den Grossraum Basel und hemmt damit die Entwicklung unserer Region. Für die zweitstärkste Wirtschaftsregion der Schweiz ist dies inakzeptabel. Wir bitten auch Sie, die Petition zu unterschreiben und damit ein starkes Signal an Bundesbern zu senden, dass unsere Region geschlossen hinter dem Herzstück Basel steht.

Das Petitionskomitee fordert eine attraktive regionale S-Bahn für die Menschen im Grossraum Basel als umwelttaugliche Lösung unserer Verkehrsprobleme. Die noch fehlende Schienenverbindung im Zentrum des Bahnknotens Basel ist essenziell für eine attraktive regionale S-Bahn. In anderen Schweizer Städten und Agglomerationen sind S-Bahn-Systeme mit Durchmesserlinien seit Jahren selbstverständlich. Von der Landesregierung erwartet das Komitee ein verbindliches Ja zum Herzstück Basel. Nur so lassen sich die S-Bahn-Linien der ganzen Region sinnvoll miteinander verknüpfen. Das Komitee verlangt dafür ausreichende Bundesmittel im aktuellen Ausbauprogramm der nationalen Bahninfrastruktur in Höhe von 120 Mio. Franken, um sicherzustellen, dass das Herzstück Basel ohne Unterbruch weiterbearbeitet werden kann.

Deshalb «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.» Sie können die Petition unter www.ja-zum-herzstueck.ch online unterzeichnen oder Unterschriftenbögen als PDF herunterladen.

Weiterlesen
01 Nov
0

Starke Region ist enttäuscht über den Verzicht des Bundesrates auf die Aufnahme der Projektierungskosten für das Herzstück Basel im Bahn-Ausbauschritt 2035


Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz bedauert die nicht ausreichende Finanzierung für das Herzstück Basel in der Bundesratsbotschaft zum Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2035. Im Einklang mit den Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft und anderen regionalen Akteuren, wie Handelskammer beider Basel, trireno und IGÖV, fordert die Starke Region die Nachbesserung der Vorlage durch National- und Ständerat und verbindliche Aufnahme der Projektierungskosten in den AS 2035.

Bereits am 15. Januar 2018, im Rahmen der Vernehmlassung der Bundesratsvorlage, hat die Starke Region den Bund aufgefordert, die sämtlichen Kosten für die Planungs- und die Projektierungsphase beim Projekt „Herzstück Basel“ vollumfänglich zu übernehmen. Es ist für die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz wie für andere regionale Akteure unverständlich, dass in der gestern veröffentlichten Botschaft des Bundesrates zum Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/35 lediglich Planungsmittel für das Herzstück Basel gesprochen wurden.

Die Starke Region bedauert, dass mit diesem Entscheid des Bundesrates die Region Basel einmal mehr übergangen wird und fordert die Mitglieder der Bundesversammlung auf, im Rahmen der Prüfung und des Beschlusses zur Vorlage des Bundesrates die Projektierungskosten für das Herzstück Basel verbindlich in den Ausbauschritt 2035 aufzunehmen. Dies ist notwendig, damit die Weiterarbeit auf diesem für die Region wichtigen Projekt innert angemessener Frist gesichert ist.

Die Starke Region begrüsst daneben das bundesrätliche Ja zugunsten von Kapazitätserweiterungen und Ausbauten wichtiger Projekte für die Region Basel: unter anderem den Doppelspurausbau im Laufental, die Anbindung des EuroAirport, die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke sowie Ausbauten der Wiesentalbahn. Erfreulich ist auch die Aufnahme von neuen S-Bahn-Haltestellen auf bestehenden Stammstrecken ins Ausbauprogramm, so die Haltestellen Solitude in Basel und Dornach Apfelsee, sowie die Einführung des Halbstundentaktes Basel–Delémont–Biel(–Genf) im Fernverkehr mit entsprechender Restrukturierung des S-Bahn Angebots auf dieser Achse.

Für Auskünfte: Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80

Weiterlesen
18 Okt
0

Starke Region erfreut über das Bekenntnis zu einer gestärkten Kulturpartnerschaft zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt und die Einigung über das neue Finanzierungsmodell der Universität Basel

Die Vereinigung für eine starke Region Basel/Nordwestschweiz hat sich stets für eine nachhaltige und faire Kulturfinanzierung in unserer Region engagiert. Sie hat die Regierungsräte beider Basel im 2017 nach dem im Rahmen der Universitäts-Einigung präsentierten Entscheid des Kantons Basel-Landschaft, die Kulturvertragspauschale zu halbieren, aufgefordert, gemeinsam ein nachhaltiges, faires und tragfähiges Finanzierungsmodell zu erarbeiten. Sie begrüsst deswegen die von beiden Regierungen Basel-Stadt und Basel-Landschaft definierten Eckwerte für den neuen Kulturvertrag und die Kulturpartnerschaft ab 2022 und ist erfreut, dass die Regierungen endlich gemeinsam eine Lösung gefunden haben.

Die Starke Region setzt sich seit mehreren Jahren mit Überzeugung für eine starke Universität Basel ein. In diesem Zusammenhang sind wir erfreut über den Entscheid, die Universität Basel mit einem Standort auf dem Dreispitz in Münchenstein im Kanton Basel-Landschaft definitiv zu verankern und auf diese Weise die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Trägerkantonen der Universität weiter zu stärken.

Die Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz steht hinter der heutigen Einigung über das neue Finanzierungsmodell der Universität Basel und ist überzeugt, dass mit dieser Einigung die bikantonale Trägerschaft der Universität gestärkt wird. Seit 2007 wird die Universität von den beiden Basel getragen. Wir sind erfreut, dass zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des Staatsvertrags ein neues Kapitel der Geschichte der Partnerschaft und der Universität beginnt und eine langfristig tragfähige Lösung, welche die unterschiedliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit auf beide Seiten hin berücksichtigt, gefunden wurde.

Dank dieser Entscheide der Regierungen der beiden Basel bekommen Universität und Kultur endlich Klarheit, Ruhe und Stabilität. Die Starke Region ruft nun die Mitglieder des Landrats und des Grossen Rats auf, die ihnen von den beiden Regierungen unterbreiteten Vorlagen zu unterstützen, damit die in der Schweiz einmalige Universitäts-Partnerschaft in einer für beide Kantone tragbaren Weise langfristig gesichert werden kann.

Für Auskünfte: Reto Wolf, Präsident, 079 331 57 80

Weiterlesen
1236912